Illustration der Tarotkarte Drei der Schwerter

Sicher kennst du das: Du bist eigentlich in einer sehr reflektierten Stimmung, möchtest ein bisschen über dein Innenleben nachdenken, ziehst eine Karte und dann durchfährt es dich wie ein Blitz. Du denkst: Diese Karte trifft jetzt ganz genau auf meine Situation zu. Wie konnte ich aus 78 Karten genau diese eine Karte ziehen? Ich glaube, im Tarot steckt doch mehr drin, als manche sagen.

Solche Momente kennen wahrscheinlich viele Menschen, die mit Tarot arbeiten, auch diejenigen, die dem Ganzen eigentlich eher rational, psychologisch oder wissenschaftlich gegenüberstehen. Gerade das macht Tarot ja so faszinierend: Diese seltsame Erfahrung, dass sich ein zufällig gezogenes Bild plötzlich erstaunlich nah, passend oder sogar erschreckend treffend anfühlt.

Und genau hier beginnt auch die Schattenseite.

Denn in diesem Moment, in dem sich eine Karte plötzlich „wahr“ anfühlt, setzen psychologische Mechanismen ein, die Tarot sehr kraftvoll, aber eben auch problematisch machen können. Genau um diese Risiken geht es in diesem Beitrag: um die Gefahren, die entstehen können, wenn man sich selbst Tarotkarten legt und dabei beginnt, ihnen mehr Bedeutung zuzuschreiben, als ihnen eigentlich zukommt.

Wichtig ist mir dabei eine klare Abgrenzung: In diesem Artikel geht es nicht um die Risiken, die entstehen, wenn andere Menschen Tarot für einen deuten, etwa Gurus, spirituelle Coaches oder professionelle Kartenleger. Dort können noch einmal ganz eigene Gefahren hinzukommen, etwa Manipulation, emotionale Abhängigkeit, Autoritätsmissbrauch oder finanzielle Ausbeutung. Das ist ein eigenes großes Thema, das ich in einem separaten Artikel behandelt habe.

Doch weshalb fühlt sich Tarot überhaupt so oft „wahr“ an? Weshalb sind so viele Menschen davon überzeugt, dass die Karten die Wahrheit sprechen oder dass mehr in ihnen steckt als nur Symbolik, Zufall und Projektion?

Das liegt vor allem an einigen psychologischen Effekten, die wissenschaftlich breit diskutiert und gut beschrieben sind. Über diese Grundlagen habe ich unter anderem in diesem Artikel bereits geschrieben.

Inhaltsverzeichnis Tarot-Gefahren:

Warum Tarot sich so wahr anfühlt

Der Barnum-Effekt

Der Barnum-Effekt besagt, dass Menschen sich extrem leicht in allgemeinen, offenen oder emotional anschlussfähigen Aussagen wiedererkennen können. Diese Aussagen wirken oft angeblich tiefgründig, sind aber sehr breit anschlussfähig. Beim Tarot kommt noch hinzu, dass es nicht nur um Sprache geht, sondern auch um die Bilder. Symbole sind psychologisch extrem anschlussfähig.

Beispiele für vage Aussagen, die den Barnum-Effekt erfüllen:

  • Du bist erschöpft, aber gibst oft mehr, als andere sehen.
  • Ein Teil von dir möchte loslassen, ein anderer hält noch fest.
  • Du brauchst in der Beziehung Nähe, du sehnst dich danach, aber gleichzeitig brauchst du auch deine Freiheit.

Das sind Aussagen, in denen sich fast alle Menschen wiedererkennen können. Und genau darin liegt die große Gefahr von Horoskopen, Wahrsageinstrumenten, Orakeln und auch dem Tarot, dass man dem Instrument mehr Weisheit zuspricht, als es in Wirklichkeit in sich trägt. Menschen konstruieren gerne aus vager Bedeutung eine Geschichte, die auf ihre Lebenssituation passt.

Selektive Wahrnehmung

Menschen neigen dazu, sich Treffer besser zu merken, als wenn eine Karte überhaupt nichts aussagt oder etwas Beliebiges aussagt. Zum Beispiel haben wir DEN TURM gezogen, zwei Tage später streiten wir uns sehr stark mit unserem Partner. Dann sage ich mir im Rückblick: Krass, ich hatte DEN TURM gezogen, der hat es mir prophezeit.

Die vielen anderen Karten, die du vielleicht drumherum gezogen hattest, hast du schon längst vergessen oder ausgeschlossen oder hältst sie für nicht so relevant. Deine Aufmerksamkeit wird auf DEN TURM gelegt, auf die Karte, die das angeblich vorausgesagt hat.

Wir vergessen recht schnell, wie oft wir dramatische Karten gezogen haben, ohne dass wirklich etwas Dramatisches passiert ist. Wir merken uns auch nicht so oft, wie oft wir nachträglich vielleicht Karten passend gemacht haben oder wie stark wir Ereignisse im Nachhinein umgedeutet haben. Unser Gehirn ist kein objektiver Beobachter, und dadurch ist das Tarot nicht so treffsicher, wie wir manchmal annehmen. Diese selektive Wahrnehmung zählt zu den subtilsten Tarot-Gefahren – weil sie so unbemerkt geschieht.

Tarot als Projektionsfläche

Tarot funktioniert psychologisch oft gerade deshalb so gut, weil wir etwas in die Karten hineinlesen können. Das klingt zunächst nach einem Nachteil, ist aber in Wahrheit erst einmal genau die Stärke dieses Werkzeugs.

Denn wenn wir auf ein Bild schauen und spontan etwas darin erkennen, erzählen wir oft weniger über die Karte als über uns selbst. Wir lesen unsere Gedanken, Ängste, Hoffnungen, inneren Konflikte und Sehnsüchte in die Symbole hinein. Und genau das kann sehr aufschlussreich sein. Es kann helfen, Gefühle sichtbar zu machen, Gedanken zu sortieren und Dinge bewusst werden zu lassen, die vorher nur diffus im Hintergrund vorhanden waren.

Genau darin liegt für mich auch der psychologische Wert von Tarot: nicht darin, dass die Karten eine objektive Wahrheit über die Welt enthüllen, sondern darin, dass sie etwas in uns selbst sichtbar machen können.

Problematisch wird es erst dann, wenn diese Projektion nicht mehr als Spiegel verstanden wird, sondern als Offenbarung. Wenn man also nicht mehr denkt: „Das sagt etwas über meine innere Welt aus“, sondern: „Das zeigt mir, was wirklich wahr ist.“

Und genau an diesem Punkt kippt Tarot. Aus Reflexion wird Deutungsglauben. Aus einem psychologischen Werkzeug wird plötzlich eine vermeintliche Autorität. Und genau da beginnen viele der Probleme, über die wir gleich noch sprechen.

Tarot-Gefahren: Wann Karten kippen

Die folgenden Tarot-Gefahren zeigen, wie aus einem hilfreichen Reflexionswerkzeug ein ernstes Problem werden kann – und woran du erkennst, dass du gerade in eine ungünstige Spirale gerätst.

Tarot kann Angst verstärken

Es gibt Karten im Tarot, die bei manchen Menschen sofort Angst auslösen können, etwa DER TURM, DER TOD, DER TEUFEL, ZEHN DER SCHWERTER oder DREI DER SCHWERTER. Dafür muss man gar nicht besonders esoterisch denken. Oft reicht schon die Bildsprache selbst. Sie spricht Emotionen unmittelbar an.

Plötzlich beginnt man, nach möglichen Bedrohungen zu suchen, und deutet Situationen vielleicht bedrohlicher, als sie tatsächlich sind. Die Unsicherheit wächst. Manchmal bleibt eine Karte dann regelrecht im Kopf hängen und schwebt wie ein Damoklesschwert über allem, während man innerlich nur noch darauf wartet, dass das angekündigte Unheil endlich eintritt.

Problematisch wird es in dem Moment, in dem die Karte nicht mehr bloß zum Nachdenken anregt, sondern Alarm auslöst. Dann wird aus einem Symbol eine vermeintliche Warnung, und aus einer offenen Deutung eine Bedrohung, die in der Realität vielleicht gar nicht existiert.

Tarot kann dazu führen, dass man Verantwortung abgibt

Eine andere große Gefahr ist, dass man an die Karten Verantwortung abgibt. Dass man Tarotkarten nutzt, um Entscheidungen zu treffen, was ja auch hier in diesem Blog oft besprochen wird. Es hilft ja wirklich dabei, sich über seine eigenen Gedanken bezüglich Entscheidungen im Klaren zu werden. Wenn man allerdings diese Verantwortung nicht selbst trägt, sondern komplett an die Karten abgibt, läuft etwas schief. Das betrifft vor allem sehr schwere, tiefgehende Fragen, also: Soll ich mich trennen? Soll ich kündigen? Kommt die Person zu mir zurück? Und so weiter.

Wenn man dann nicht mehr selbst nachdenkt über das Problem, sondern sich nur noch an den Symbolen der Karten entlanghangelt, gibt man Selbstwirksamkeit ab. Man darf sagen: Ich nutze die Karten, um meine Gedanken zu sortieren. Man sollte aber nicht sagen: Ich brauche die Karten, damit ich mich entscheiden darf.

Tarot kann zur zwanghaften Rückversicherung werden

Das geht nahtlos in die nächste große Gefahr über, und zwar in die Gefahr, dass man sich zwanghaft rückversichern muss und dann sich bei Gedanken ertappt wie: Ich frag lieber nochmal. Ich zieh nochmal eine Erklärungskarte. Ich will nur noch mal wissen, ob es wirklich so ist.

Zieht man aus Unsicherheit immer mehr Karten, empfindet zwar eine kurze Erleichterung, muss dann aber wieder neue Karten legen, um sich wieder aus Unsicherheit zu befreien. Dadurch könnte Tarotkartenlegen unbemerkt zu einem zwanghaften Beruhigungsritual werden.

Und hierbei anzumerken ist: Es ist nicht schlimm, wenn Tarotkarten beruhigen. Wenn es aber schon fast etwas Zwanghaftes wird, wenn man ohne die Karten nicht mehr entscheiden kann, existieren kann, dann läuft etwas schief.

Tarot kann Grübelschleifen verstärken

Die nächste große Gefahr ist, dass man sich in Grübelschleifen verliert. Eigentlich sollen ja die Karten dabei helfen, dass man aus einer Grübelschleife herauskommt, indem man Gedanken sortiert, über sie nachdenkt und dann auch vielleicht zu einem Entschluss kommt.

Aber wenn jetzt Karten kommen, mit denen man überhaupt nichts anfangen kann, und man „überdenkt“ die Symbole: Was bedeutet denn jetzt gerade diese Karte? Warum ist denn die jetzt gerade gezogen worden? Das passt ja gar nicht. Wieso könnte es dann doch passen? Ist das jetzt eine Warnung? Habe ich falsch gemischt? Sollte ich vielleicht nochmal ziehen? Warum wurde sie genau an der Stelle platziert?

Hier ersetzen wir das Grübeln ohne Karten durch Grübeln mit Karten, und das ist genau der Gegeneffekt, den man eigentlich wollte.

Tarot kann Beziehungsprobleme verschärfen

Es gibt Situationen, in denen Tarot eher Öl ins Feuer gießt, als wirklich Klarheit zu schaffen. Das gilt besonders bei Beziehungsproblemen und Liebeskummer.

„Kommt die Person zurück?“
„Denkt er an mich?“
„Ist das meine Seelenverbindung?“

Solche Fragen wirken auf den ersten Blick nachvollziehbar. In Wahrheit führen sie aber oft weg von echter Selbstreflexion. Denn dann geht es nicht mehr darum, die eigene innere Reaktion besser zu verstehen, sondern darum, sich über die Karten eine Antwort auf etwas zu holen, das man emotional kaum aushält.

Gerade in solchen Momenten ist die Gefahr groß, dass man vor allem das in die Karten hineinliest, was man ohnehin schon hofft oder befürchtet. Die Karten werden dann nicht zum Spiegel, sondern zur Projektionsfläche für Sehnsucht, Verlustangst, Misstrauen oder unerfüllte Hoffnung. Und genau das kann den inneren Zustand noch weiter verstärken.

Statt Abstand zu gewinnen, verstrickt man sich immer tiefer. Man bleibt emotional gebunden, findet keine klare Grenze mehr und verharrt in einer Warteschleife aus Hoffnung, Deutung und neuer Unsicherheit.

Genau deshalb ist Tarot bei Liebeskummer oft keine gute Idee. Die Karten können Herzschmerz nicht auflösen. Sie können aber sehr leicht dabei helfen, Hoffnungen am Leben zu halten oder problematische Fantasien über eine Beziehung weiter auszubauen.

Denn man darf nie vergessen: Die Karten erzählen keine objektive Wahrheit über eine andere Person oder über die Zukunft einer Beziehung. Sie verstärken in solchen Momenten oft nur das, was ohnehin schon in einem selbst aktiv ist.

Wenn du also hoffst, dass jemand zurückkommt, oder befürchtest, betrogen zu werden, und dann in den Karten scheinbar eine Bestätigung dafür findest, kann das schnell in eine sehr ungute Richtung kippen, auch dann, wenn diese Deutung mit der Realität gar nichts zu tun hat.

Tarot kann psychische Krisen verstärken

Hier liegt wahrscheinlich die ernsteste Grenze dessen, was Tarot leisten kann: Tarotkarten können psychische Probleme nicht lösen.

Wenn jemand psychisch instabil ist oder sich in einer akuten Krise befindet, sind Tarotkarten kein geeignetes Werkzeug. Sie ersetzen keine Psychotherapie und keine professionelle Begleitung. Im Gegenteil: In bestimmten psychischen Zuständen können sie problematische Gedanken sogar noch verstärken.

Das gilt zum Beispiel bei starker Angst, depressiven Krisen, paranoiden Tendenzen oder anderen akuten psychischen Belastungen. In solchen Situationen kann Tarot leicht zu einem Bestätigungssystem werden. Nicht, weil die Karten „wirklich etwas sagen“, sondern weil der innere Zustand bereits so aufgeladen ist, dass alles durch diese Brille gelesen wird.

Dann kann es passieren, dass man die Karten nicht mehr als offene Bilder betrachtet, sondern als Beweis. Plötzlich scheint dann in den Karten zu stehen, dass wirklich etwas Schlimmes bevorsteht, dass man beobachtet wird, dass man wertlos ist oder dass man an allem schuld sei.

Und genau darin liegt die Gefahr: Die Karten spiegeln in solchen Momenten nicht objektiv die Realität, sondern oft nur den eigenen psychischen Zustand. Wenn dieser Zustand ohnehin schon von Angst, Verzweiflung oder verzerrten Gedanken geprägt ist, dann kann Tarot diese Dynamik noch verstärken, statt sie zu entlasten.

Deshalb ist es wichtig, hier sehr klar zu sein: Wer sich in einer ernsthaften psychischen Krise befindet, braucht keine Karten, sondern professionelle Unterstützung.

Gleichzeitig möchte ich auch ehrlich sagen: Mir persönlich haben Karten in belastenden Phasen manchmal durchaus geholfen. Aber damit meine ich keine Krise, die therapeutisch hätte begleitet werden müssen. Sondern eher diese menschlichen Zwischenzustände, in denen man überfordert, traurig, verunsichert oder innerlich unruhig ist und durch die Karten kurz innehält und die eigenen Gedanken sortieren kann.

Als Werkzeug zur Selbstbeobachtung kann Tarot in solchen Momenten hilfreich sein. Aber es ist eben etwas völlig anderes, ob man sich selbst in einer vorübergehenden Lebenskrise reflektiert oder ob man versucht, mit Karten eine ernsthafte psychische Krise aufzufangen. Für Letzteres sind sie nicht gemacht.

Tarot kann ein Gefühl von Kontrolle erzeugen, das nur eine Illusion ist

Eine weitere Gefahr, vor allem dann, wenn Tarot nicht nur psychologisch, sondern auch esoterisch verstanden wird, ist das Gefühl von Kontrolle.

Wenn Menschen Karten legen, erleben sie oft das Gefühl, einen Zugriff auf etwas zu bekommen, das eigentlich ungewiss ist: die Zukunft, das Verhalten anderer Menschen oder den „tieferen Sinn“ einer Situation. Die Bilder, das Ritual und die Deutungsstruktur vermitteln dann schnell den Eindruck, man könne etwas greifen oder ordnen, das sich im echten Leben eigentlich nicht vollständig kontrollieren lässt.

Und genau das ist psychologisch auch verständlich. Rituale beruhigen. Sie geben Halt, Struktur und das Gefühl, nicht völlig ausgeliefert zu sein. Das kennt man nicht nur aus dem Tarot, sondern auch aus religiösen, kulturellen oder ganz alltäglichen Zusammenhängen.

Deshalb finde ich es auch nicht grundsätzlich problematisch, wenn Tarot auf diese Weise beruhigend wirkt. Schwierig wird es erst dann, wenn aus diesem beruhigenden Ritual eine Ersatzkontrolle wird.

Wenn man also nicht mehr akzeptieren kann, dass manche Dinge unklar bleiben. Wenn man Entscheidungen nicht mehr selbst treffen möchte. Wenn man Nichtwissen nicht mehr aushält. Oder wenn man versucht, Unsicherheit mit Deutungen zu füllen, statt sie als Teil des Lebens auszuhalten.

Dann wird Tarot nicht mehr zur Hilfe, sondern zur Ausweichbewegung. Und genau darin liegt die eigentliche Illusion: nicht, dass die Karten Kontrolle geben, sondern dass sie so tun, als gäbe es sie dort, wo man in Wahrheit lernen müsste, mit Offenheit, Unsicherheit und Begrenzung zu leben.

Eine Übersicht der Tarot-Gefahren

Hier siehst du, wie die Stärken von Tarot auch in typische Tarot-Gefahren kippen können:

HilfreichKippt in
Symbole regen die Innenschau anSymbole machen Angst
Karten öffnen neue PerspektivenKarten verwirren und überfrachten
Bedeutung hilft bei SelbstklärungDeutung ersetzt Realität
Ritual beruhigtRitual wird Zwang
Bedeutungen geben OrientierungBedeutungen werden Autorität

Tarot ist also weder gut noch schlecht. Es ist einfach ein Werkzeug, ein psychologisches Werkzeug, das auch wirklich schiefgehen kann, wenn man sich nicht im Klaren darüber ist.

Wann man besser keine Karten legen sollte

Jetzt noch eine Checkliste – aus meiner Sichtweise – wann man Tarotkarten nicht legen sollte, um nicht in eine der oben beschriebenen Tarot-Gefahren abzugleiten. Das ist kein absolutes Verbot, sondern eine Orientierungshilfe.

Es ist keine gute Idee, Tarotkarten zu lesen,

  • wenn man gerade in akuter Panik ist
  • wenn man hofft, dass die Karten einem eine Entscheidung abnehmen
  • wenn man sich dieselbe Frage zum fünften Mal stellt
  • wenn man Angst vor einer bestimmten Karte hat
  • wenn man glaubt, dass die Karten die Wahrheit oder Zukunft zeigen
  • wenn man sich nach dem Tarotkartenlegen immer emotional schlechter als besser fühlt
  • wenn man nach dem Lesen mehr grübelt als vorher
  • wenn man eine psychische Krise mit Karten behandeln möchte
  • wenn man professionelle psychologische oder psychiatrische Hilfe durch Karten ersetzen möchte

Deine Erfahrung zählt

Hast du selbst schon erlebt, dass Tarotkartenlegen in eine ungute Richtung gekippt ist – oder weißt du genau, wann es dir hilft und wann nicht? Schreib es gerne in die Kommentare. Ich freue mich auf den Austausch!

2 Gedanken zu „Die Schattenseite von Tarot: Tarot-Gefahren – warum sich Karten so wahr anfühlen und wann sie problematisch werden können“
  1. […] „Gehst du auch zu einem Kartenleger?“ Diese Frage bekomme ich öfter, als du denkst. Und meine Antwort ist: Nein, ich lege mir lieber selbst. Nicht weil ich glaube, dass alle Kartenleger unseriös wären – im Gegenteil. Einen wirklich Guten zu finden, der als echter psychologischer Sparringspartner agiert, der zuhört, Fragen stellt und dir hilft, deine eigenen Gedanken zu sortieren, wäre ein echtes Glück. Solche Menschen gibt es. Aber eben nicht nur sie. Und weil die Grenze zwischen hilfreichem Gespräch und Manipulation durch Kartenleger oft erschreckend dünn ist, lohnt es sich, genau hinzuschauen – besonders wenn man sich in einer Krise befindet. (Übrigens kann man sich mit Tarot auch ohne Guru selbst betrügen. Über die Mechanismen schreibe ich hier.) […]

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